Blog MARTES NEW MEDIA, Werbeagentur Karlsruhe Kreative Konzepte für Ihren Erfolg.

30Mrz/120

Pinterest – Twitterst du noch oder pinnst du schon?

Die Social Media Familie hat Zuwachs bekommen. Das Phänomen Pinterest etabliert sich vom Empfehlungsportal zu einem rasant wachsenden sozialen Netzwerk. Das seit zwei Jahren bestehende Netzwerk hatte Anfang 2012 schon über 18 Millionen Besucher pro Monat und damit mehr Traffic als Google+ und Youtube zusammen. In Deutschland fängt der Hype gerade erst an.

Grund genug für die kreative Werbeagentur MARTES NEW MEDIA aus Karlsruhe Ihnen die Plattform Pinterest vorzustellen und den Nutzen für Sie als Unternehmen zu beschreiben.

Was ist Pinterest?
Pinterest ist eine riesige, interaktive Bilder- und Videosammlung. Jeder Nutzer kann sich verschiedene, virtuelle und nach Themen sortierte Pinnwände (Board) anlegen und auf diesen Bilder (Pin) hinterlegen. Worum es bei Pinterest eigentlich geht, verdeutlicht der Name des Netzwerkes: Das Wort Pinterest wurde von den Erfindern der Plattform aus “Pinnwand” und “Interesse”, kurz: Pinterest, verbunden.

Finden Sie etwas Interessantes im Web, nutzen Sie den “Pin it”-Button auf der entsprechenden Website und die entsprechenden Informationen werden an ein neues “Board” unter Ihrem Nicknamen bei Pinterest gepostet. Ein “Board” setzt sich aus verschiedenen “Pins” zusammen. Sie können beliebig viele “Pins” an einem “Board” anbringen. Finden Sie etwas nicht im Web oder möchten Sie ein eigenes Bild benutzen, so können Sie es auch von der eigenen Festplatte auf Pinterest hochladen.

Auch bei Pinterest ist es möglich den verschiedenen Nutzern der Community zu “folgen”. Hier werden Sie dann über jedes neue “Board” des Nutzers informiert, den Sie“verfolgen”. Wollen Sie Ihr Interesse auf etwas Bestimmtes richten, so können Sie dies beim Folgen von individuellen “Boards”.

Die einmalige Registrierung und Nutzung bei Pinterest ist kostenlos, allerdings müssen Sie eine Einladung beantragen. Die andere Möglichkeit ist, Sie lassen sich von bestehenden Usern, wie beispielsweise von MARTES NEW MEDIA, einladen. Hierzu benötigen wir nur Ihre E-Mail-Adresse. Nach Ihrer Registrierung können Sie natürlich auch Personen in die Community einladen. Die Macher versprechen sich hiervon ein schnelleres Bekanntwerden der aktuell noch unkommerziellen Plattform.

Wie können Unternehmen Pinterest nutzen?
Derzeit steckt das Pinterest-Marketing noch in den Anfängen. Da sich Pinterest grundlegend von Facebook und Co. unterscheidet, muss jedes Unternehmen für sich selbst herausfinden, ob ein Engagement bei Pinterest sinnvoll ist. Denn bei Pinterest geht es um Bilder, welche durch einen Kommentar ergänzt werden kann. Das Bild selbst ist das wichtigste Element. Da immer mehr User das Social Media Shopping für sich entdecken, besitzen bisher hauptsächlich Online-Shops einen Account auf Pinterest. Sobald ein Pinner Gefallen an Ihren Produkten oder Dienstleistungen findet, Repint, also teilt, er diese. Für Sie als Unternehmen ist das von bedeutenden Vorteil, da Ihre Bekanntheit steigt. Wie so ein Unternehmensprofil auf Pinterest aussehen kann, zeigen wir am Beispiel von unserer Pinterest-Seite.

Wenn Sie Produkte aus Ihrem eigenen Online-Shop bewerben möchten, sollten Sie dies über ein Unternehmensprofil auf Pinterest präsentieren. Wichtig dabei ist die Auswahl der richtigen URL, sofern ein Produkt auf mehreren Seiten vorhanden ist. Pinterest setzt die URL auf „Do-Follow“ und gibt sie auch so bei jedem Repin weiter. Ein produktnahes Tagging ist wichtig, weil die verwendeten Wörter und Begriffe in den Index von Pinterest aufgenommen und für die Suche auf der Plattform genutzt werden. Wer nur die eigenen Produkte bewirbt, könnte als Spammer angesehen werden. Wer dagegen auch fremde Produkte pinnt, also „Likes“ vergibt und kommentiert, schärft damit sein Profil und wird als Experte eingeordnet.

Folgende Punkte sollten Sie beachten, bevor Sie ein Profil bei Pinterest anlegen:

  • Haben Sie genug Bilder um Ihre Boards zu füllen? Bei Pinterest dreht sich alles um die verschiedenen Boards und ihre Inhalte. Ein spärlich gefülltes Board werden die Nutzer eher als lieblos wahrnehmen, anstatt Ihr Engagement auf der Plattform zu würdigen. Wichtige Boards könnten unter anderen für Sie einen Online-Katalog sein, der Ihre Produkte und Leistungen widerspiegelt. Zu Ihrem Angebot können Sie auch ein Preisschild anhängen. Auch ihre Kunden können Sie erwähnen, das steigert Ihren Marktwert und Ihr Kunde freut sich über die Werbung. Wenn Sie Veranstaltungen anbieten, können Sie diese in Form eines Flyers an Ihr Board pinnen.
  • Alles im Lot mit dem Urheberrecht? Das Urheberrecht spielt eine große Rolle. Seien Sie sich hundertprozentig sicher, dass Sie die Rechte von allen verwendeten Bildern besitzen oder Inhalte vom Urheber teilen dürfen.
  • Genug Zeit und Interesse vorhanden? Pinterest lebt ebenso wie Twitter vom stetigen Engagement. Seien Sie sich darüber bewusst, dass Ihr Pinterest Profil regelmäßig gepflegt und mit neuen Inhalten gefüllt werden sollte.

Pinterest ist derzeit (Stand: April 2012) nur auf Englisch verfügbar, kann aber auch von deutschen Usern mit geringen Englischkenntnissen genutzt werden. Das Projekt aus „Silicon Valley“ in Kalifornien, wurde bereits vom “TIME Magazine” in die Top 50 der besten Websites von 2011 gewählt. Pinterest hat gar nicht den Anspruch eine Konkurrenz für Facebook oder Google + zu sein, dass wäre auch äußerst ambitioniert. Doch was ist dieser Tage nicht ambitioniert in einem Internet, in dem es schon alles zu geben scheint?

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns kostenfrei und unverbindlich und vereinbaren Sie einen Termin mit unseren Social Media Experten in Karlsruhe.

MARTES NEW MEDIA
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76187 Karlsruhe

Telefon: 0721 20 12 -120
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13Mrz/120

SWOT-Analyse

Die SWOT-Analyse ist ein Instrument zur Situationsanalyse und Strategiefindung. Mit ihr werden innerbetriebliche Stärken und Schwächen (Strength – Weaknesses) und externe Chancen und Gefahren (Opportunities – Threats) betrachtet. Stärken und Schwächen können erst im Vergleich mit den Wettbewerbern eines Unternehmens beurteilt werden. Deshalb verknüpft die SWOT-Analyse die unternehmensinternen Kennzahlen in Form von  Stärken und Schwächen mit den externen Einflussfaktoren in Form von Chancen und Risiken in einer Matrix. Die SWOT-Analyse dient, neben der Markt- und Zielgruppenanalyse, als Informationsgrundlage zur Strategiefindung im gesamte Marketingprozess. Der große Vorteil einer SWOT-Analyse liegt darin, dass sie einfach durchzuführen ist und außer dem zeitlichen Aufwand keine weiteren Kosten verursacht.

Bei der SWOT-Analyse gehen wir in vier Schritten vor:

Schritt 1: Stärken-Schwächen-Analyse
Stärken und Schwächen lassen sich innerhalb einer Unternehmung analysieren und beeinflussen. Um Ihre Stärken zu fördern und Ihre Schwächen abzubauen, werden die Kennzahlen zu denen der Mitbewerber gesetzt. Wichtige Informationsquellen sind beispielsweise der Unternehmensauftritt, der elektronische Bundesanzeiger, die Datenbank des deutschen Marken- und Patentamts, und viele mehr. Typische Kennzahlen für Ihre Analyse sind:

  • Zufriedenheit der Kunden mit Leistung, Produkt und Service
  • Finanzen / Wirtschaftlichkeit
  • Unternehmensführung
  • Unternehmenskultur / Leitbild
  • Personalentwicklung und -planung
  • Kompetenzen / Know-how
  • Patente / Rechte

In jedem Falle muss die Analyse ehrlich, logisch und konsequent sein. Die interne Analyse kann auf verschiedene Weise strukturiert werden, zum Beispiel für einzelne Geschäftseinheiten, Produktgruppen oder nach funktionalen Kriterien. Zum Einsatz kommt hierzu die Wertekette von Porter.

Schritt 2: Chancen-Risiken-Analyse
Die Chancen-Risiken-Analyse untersucht denkbare Entwicklungen außerhalb Ihres Unternehmens und deren Einflüsse auf die Marketingstrategie, sowie der Unternehmensplanung, die nicht direkt beeinflussbar sind. Diese Faktoren – innerhalb des gesamten Marketingprozess auch Major-Trends genannt - sind.

  • Politik & Recht (aktuelle politische Lage / Steuerrecht, Wettbewerbsrecht, Verfassungsrecht, Arbeitsrecht, ...)
  • Technologie (Maschinenstand, Innovation)
  • Ökonomie und Konjunktur (Wie ist die aktuelle Marktlage bzw. in wieweit gibt es Veränderungen im Markt?)
  • Gesellschaft & Kultur (Gibt es Veränderungen in der Tradition /  Trends, In wieweit verändern die sozialen Netzwerke die menschlichen Gewohnheiten?)
  • Demografie
  • Ökologie

Gleichzeitig werden die Ergebnisse der Stärken-Schwächen-Analyse auf Veränderungen untersucht. Die Chancen werden genutzt um die damit verbundenen Stärken auszubauen und Wettbewerbsvorteile zu sichern. Risiken werden minimiert, um Gefahren abzuwenden.

Schritt 3: SWOT-Analyse
Die eigentliche SWOT-Analyse integriert die Ergebnisse in einer Matrix. Dabei werden auf der horizontalen Achsen die internen und externen Analyseergebnisse beschrieben, auf der vertikalen Achse die positiven und negativen Ergebnisse. Hieraus lassen sich im nächsten Schritt Maßnahmen und Initiativen ableiten.

 

Schritt 4: Ableitung von Maßnahmen und Initiativen aus der SWOT-Analyse
Die erfolgreiche Marketingstrategie basiert auf am Ziel ausgerichteten Maßnahmen. Der Nutzen aus Stärken und Chancen wird maximiert, den Verlusten aus Schwächen und Risiken wird vorgebeugt. Folgenden Kombinationen stehen zur Disposition: Danach wird hinterfragt, welche Initiativen und Maßnahmen sich daraus ableiten lassen:

SO - Stärken-Chancen-Kombination:
Welche Stärken passen zu welchen Chancen?
Wie können Stärken eingesetzt werden, so dass sich die Chancenrealisierung erhöht?

ST - Stärken-Risiken-Kombination:
Welche Risiken können wir mit welchen Stärken begegnen?
Wie können welche Stärken eingesetzt werden um den Eintritt bestimmter Risiken oder Gefahren abzuwenden?

WO - Schwächen-Chancen-Kombination:
Wo können aus Schwächen Chancen entstehen?
Wie können Schwächen zu Stärken eingesetzt werden, um den Eintritt bestimmter Gefahren abzuwenden?

WT - Schwächen-Risiken-Kombination:
Wo befinden sich unsere Schwächen und wie können wir uns vor Schaden schützen?

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hieraus lassen sich passende taktische und strategische Handlungsempfehlungen entwickeln, aufeinander abstimmen und festhalten. Wie die meisten Management-Modelle beruhen SWOT-Analysen auf einer rationalen Sicht der Dinge. Das Unternehmen stellt damit den Zugang zu Ressourcen sicher und bildet Vertrauen zu seinen Kunden, Gläubigern und Lieferanten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Interesse geweckt? Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns kostenfrei und unverbindlich unter Telefon (0721) 2012 -120.

20Feb/120

Marketingstrategien

Die Marketingstrategie ist ein Plan zur Erreichung der Unternehmens- und Marketingziele. Sie ist ein wichtiger Bestandteil der Marketing-Konzeption. Im gesamten Marketing-Prozess setzt sie die Marketing-Analyse mit ihren Major-Trends, den Kernkompetenzen, sowie die Segmentierung der Zielmärkte und Zielgruppen voraus. Die Marketingstrategie ist i.d.R. langfristig angelegt und hat einen veränderbaren Charakter: Teil der Major-Trends ist beispielsweise die Konjunktur einer Volkswirtschaft. Gibt es hier unvorhersehbare Veränderungen, wirken sich diese Trends auf das Marketing aus. Strategieanpassungen sind notwendig und kein Indiz für eine fehlerhafte Analyse oder Planung. Ganz im Gegenteil, ein regelmäßiges Controlling und die Optimierung ist die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches Marketing.

In der kreativen Werbeagentur MARTES NEW MEDIA werden Marketingstrategien in vier Kategorien klassifiziert: geografische Marktbearbeitungsstrategie, kundenbezogene Marktbearbeitungsstrategie, Wachstumsstrategie und Wettbewerbsstrategie.

Diese stellen wir Ihnen im Folgenden kurz vor:

1.) geografische Marktbearbeitungsstrategie:

Bei der geografischen Marktbearbeitungsstrategie legen wir gemeinsam mit unserem Kunden die Zielmärkte fest. Bei der Unterteilung der Märkte achten wir auf eine sinnvolle Festlegung nach Sprache, Kulturen oder Regionen. Begrenzt sich der Markt auf Ihre Region, werden wir die Strategien und Maßnahmen unter Berücksichtigung Ihrer regionalen Besonderheiten – wie Kultur, Dialekt, Umwelt und Klima – anpassen. Zur Gliederung in Deutschland und Österreich dient die Aufteilung nach Nielsen-Gebieten.


2.) kundenbezogene Marktbearbeitungsstrategie:

Bei der kundenbezogenen Marktbearbeitungsstrategie legen wir gemeinsam mit unserem Kunden fest, welche Märkte und Zielgruppen angesprochen werden. Gemeinsam definieren wir eine Primärzielgruppe (Hauptzielgruppe), sowie Sekundärzielgruppen (Nebenzielgruppen). Die Auswahl erfolgt nach folgenden Kriterien:

  • organisatorische Merkmale (Unternehmensgröße, Unternehmensstandort, Marktanteil)
  • ökonomische Merkmale (Finanzen, Liquidität, Bestände)
  • Kaufverhalten des Unternehmens (Buying Center, Lieferantentreue, Kaufzeitpunkt)
  • personenbezogene Merkmale oder Charakteristika der Entscheidungsträger der Unternehmen (Lebenslauf und Ausbildung, Reputation, Informationssammlung, Innovationsbereitschaft).

Bei der direkten Ansprache von Konsumenten, erfolgt die Auswahl nach diesen Kriterien:

  • demografische Merkmale (Alter, Geschlecht, Familienstatus, Wohnort)
  • sozioökonomische Merkmale (Bildungsstand, Gehalt, Beruf)
  • psychografische Merkmale (Lebensstil, Motivation, Persönlichkeit)
  • Kaufverhalten (Preissensibilität, Kaufreichweite, Markenbewusstsein).

Zur Beschreibung von Zielgruppen nach sozialen Milieus dienst das Schaubild der Sinus-Milieus.

Bei der Bearbeitung eines spezifischen Teilmarktes, empfehlen wir die Nischenstrategie. In der Rolle des Spezialanbieters stellen Sie gegenüber Ihren Zielgruppen die Versorgung einer besonderen Nachfrage sicher. Hierbei spielt die richtige Ansprache, sowie die Befriedigung von Bedürfnissen Ihrer Kunden eine entscheidende Rolle. Eine streuverlustfreie Ansprache ist erstrebenswert.  Sprechen Sie keine bestimmte Zielgruppe an, handeln Sie nach den Regeln der Marktmassenstrategie. Hierbei wird Ihr Sortiment oder Ihre Dienstleistung an keinen bestimmten Verbraucher gerichtet, sondern konzentriert sich an der breiten Masse.

3.) Wachstumsstrategie:

In der Wachstumsstrategie legen wir fest,  mit welchen Produkten und auf welchen Märkten Sie künftig Ihr Umsatzwachstum sicherstellen. Mit dem nachfolgenden Schaubild bestimmen Sie auf einfache Weise die künftige Wachstumsstrategie:

 4.) Wettbewerbsstrategie:

In gesättigten Märkten ist die Wahl der am Besten geeigneten Wettbewerbsstrategie – auch Konkurrenzstrategie genannt – der zentrale Strategieentscheid.

Ziel ist es, attraktiver als Ihre Mitbewerber zu sein und Ihrer Konkurrenz Marktanteile abzuringen.

Folgende Strategietypen unterscheiden wir: 

  • Präferenzstrategie (einzigartiges Angebot, höchste Qualitäts- und Designansprüche, unschlagbarer Service ...)
  • Kostenführerschaftsstrategie (Preisführer, günstigster Anbieter auf dem Markt, aggressives Marketing ...)
  • Nischenstrategie (bestimmtes Marktsegment, Spezialanbieter, streuverlustfreie Zielgruppenansprache ...)
  • Me-too-Strategie (Vergleichbares erfolgreiches Konzept oder Angebot kopieren.)
  • Kooperationsstrategie (1+1=3, Nutzung von Synergieeffekten durch Kooperationen zwischen Unternehmungen mit den selben Interessen, Win-Win-Situation)

 

Haben wir Interesse geweckt? Gerne unterstützen wir Sie bei der Festlegung Ihrer Marketingstrategie. Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns kostenfrei und unverbindlich unter Telefon (0721) 2012 -120.

 

9Feb/120

10 Tipps zur Erstellung einer Unternehmensseite auf Facebook

Facebook ist eines der meist genutzten Sozialen Netzwerke im Internet, mittlerweile haben sich über 845 Millionen Menschen dort registriert (Stand Febrauer 2012, Quelle: Facebook). In Deutschland nutzen bereits über 22,5 Millionen Menschen die Plattform - davon in Karlsruhe bereits 197.820 (Stand: Februar 2012, Quelle: allfacebook.de) - um regelmäßig Informationen auszutauschen. Neben der Erstellung von persönlichen Profilen bietet Facebook auch die Möglichkeit, Seiten für Organisationen, Unternehmen und deren Marken und Produkte einzurichten.

Durch diese Möglichkeit und die hohen Nutzerzahlen gewinnt Facebook als Instrument in der Unternehmenskommunikation zunehmende Bedeutung. Viele Unternehmen nutzen den Facebook-Auftritt zusätzlich zu ihrer Unternehmenswebsite und verbreiten ihre Inhalte darüber schon weitreichend und schnell. Der Vorteil von Facebook besteht in dem direkten Dialog mit Kunden, Zulieferern, Mitbewerbern, Medienvertretern, Interessenten und damit potentiellen Kunden.

Im Folgenden stellen wir Ihnen 10 wichtige Tipps vor, die es bei der Erstellung einer professionellen Unternehmenspräsenz auf Facebook zu beachten gilt:

 

1. Strategie und Planung der Facebook-Seite

Sie können den Erfolg Ihrer Unternehmensseite auf Facebook durch eine gewissenhafte Planung wesentlich beeinflussen. Dazu sollten Sie überlegen, was Sie kommunizieren möchten und welche Zielgruppe Sie erreichen wollen. Untersuchen Sie das Nutzungsverhalten und die Bedürfnisse ihrer Kunden. Welche Inhalte sprechen die Zielgruppe an und wie können Sie diese Informationen auf Ihrer Unternehmenswebseite in Facebook umsetzen?

 

2. Wahl der Art der Unternehmensseite und Festlegung des Namens

Legen Sie Ihre Unternehmensseite auf Facebook an. Facebook bietet verschiedene inhaltliche Möglichkeiten an, je nachdem welche Seitenart Sie auswählen. Auch der Aufbau der Seite ist unterschiedlich. Sie haben die Wahl zwischen einer Seite für ein „Lokales Unternehmen oder Ort“, „Unternehmen, Organisation oder Institution“, „Marke oder Produkt“, „Künstler, Band oder öffentliche Person“, „Unterhaltung“ und „Guter Zweck oder Gemeinschaft“. Sie können beliebig viele Seiten erstellen, ein nachträgliches ändern des Seitentyps ist jedoch nicht möglich. Nach Auswahl der Seitenart können Sie noch die jeweilige Kategorie bestimmen. So stehen zum Beispiel bei „Lokales Unternehmen oder Ort“ unter anderem „Dienstleistungsunternehmen“ oder „Einzelhandel“ zur Auswahl.

Zur Komplettierung der Seite benötigen Sie nur noch einen aussagekräftigen Namen. Kurze Namen sind einprägsamer als lange. Besonders geeignet ist der Name Ihres Unternehmens oder Ihres Produktes. Ihr Firmen- oder Markenname sorgt für eine leichte Auffindbarkeit Ihrer Seite bei Facebook und bietet einen hohen Wiedererkennungswert.

 

3. Ändern der Facebook-URL Ihres Profils

Bei Erstellung Ihrer Seite vergibt Facebook automatisch eine Nummer für Ihre URL. Da diese Nummer keinen Wiedererkennungswert besitzt, empfiehlt es sich, sie durch einen geeigneten Nutzernamen zu ersetzen, eine sogenannte Vanity-URL. Facebook bietet die Änderung der URL unter http://www.facebook.com/username an und gibt verschiedene Vorschläge. Wählen Sie auch hier einen individuellen Namen mit Wiedererkennungswert aus, so kann jeder Nutzer sofort ersehen, welches Unternehmen sich dahinter verbirgt. Potentielle Kunden können Ihre Seite durch eine solche Vanity-URL mit entsprechendem Namen schneller über Suchmaschinen finden.

Da jeder Nutzername nur einmal auf Facebook verwendet werden darf, können Sie nach Eingabe Ihres Wunschnamens auf der Seite die Verfügbarkeit prüfen. Nach erfolgreicher Prüfung und der Bestätigung des Namens lautet Ihre neue URL dann http://www.facebook.com/wunschname. Sie wird beim Aufruf Ihrer Facebook-Seite im Adressfeld des Browers angezeigt. Diese URL können Sie auf Ihrer Website oder in E-Mail Signaturen hinterlegen. Gerade in den Kontaktdaten auf Ihrer Unternehmenswebsite und im Pressekontakt bei PR-Meldungen sorgt die Facebook-URL dafür, dass interessierte Leser Ihre Präsenz auf Facebook besuchen.

Weiter bietet sich die Möglichkeit über eine Subdomain Ihrer offiziellen Unternehmens-URL auf die Facebook-Seite zu referenzieren. Also bei der Werbeagentur MARTES NEW MEDIA beispielsweise über facebook.martes.de

 

4. Die neue Facebook-Seite mit Inhalten füllen

Füllen Sie Ihre Seite mit allen relevanten Informationen, bevor Sie diese bei Facebook veröffentlichen. Je besser Sie ihre Zielgruppen und deren Bedürfnisse kennen, desto zielgerichteter können Sie auf Ihrer Seite interessante Texte, Links, Bilder und Videos bereitstellen, die auf Ihre Besucher zugeschnitten sind. Bilder und Videos bieten visuelle Reize und werten Ihre Seite auf. So können Sie zum Beispiel Fotos von Produkten, Logos und Bildern des Vorstandes oder der Geschäftsführer online stellen, oder Sie platzieren Videos von Imagefilmen, Produktvorführungen, Interviews, Pressekonferenzen und Veranstaltungen. Unter dem Reiter „Info“ können Sie Ihr Unternehmen ausführlich beschreiben. Dort ist ebenfalls Platz für einen Link auf Ihre Unternehmenswebsite und Ihre Kontaktdaten. Der Reiter „Notizen“ bietet Platz für ausführlichere Texte und Informationen. Hier können Sie zum Beispiel vollständige Pressemitteilungen oder Fachbeiträge hinterlegen.

Ein passendes Profilbild rundet Ihre Seite ab. In der Regel ist das Logo Ihres Unternehmens oder einer Marke dafür besonders geeignet. Achten Sie auf gute Bildqualität, so erzeugen Sie einen professionellen Auftritt. In der linken Spalte Ihres Profils befindet sich die Infobox. Nutzen Sie diese, um einen knappen Überblick über das Unternehmen oder Produkt zu geben. Vergessen Sie auch die URL der Unternehmenswebsite nicht, so schaffen Sie einen direkte Verlinkung zu Ihrer Website.

Eine vollständig ausgefüllte Unternehmensseite auf Facebook informiert die interessierten Leser über Ihr Unternehmen. Sie ist eine Visitenkarte Ihres Hauses. Qualitativ hochwertige und aktuelle Inhalte auf der Seite unterstützten daher ein positives Firmenimage.

 

5. Weitere Seiten auf Facebook hinterlegen

Nachdem Sie Ihre Unternehmensseite bei Facebook erstellt haben, können Sie noch weitere Seiten für Ihr Unternehmen oder für einzelne Produkte anlegen. Die Erstellung von zusätzlichen Facebook-Seiten für einzelne Produkte Ihres Unternehmens ermöglicht Ihnen, diese Seiten noch zielgerichteter auf Ihre Zielgruppen und deren Bedürfnisse zu zuschneiden.

 

6. Bei allen Texten im Profil auf relevante Keywords achten

Relevante Schlüsselwörter (Keywords) in Ihren Texten sorgen dafür, dass Ihre Facebook-Unternehmensseite bei Suchmaschinen in den Ergebnislisten weiter vorne steht und somit von potentiellen Kunden besser gefunden wird. Eine Keywordanalyse ist hilfreich, um geeignete Schlüsselwörter zu finden. Denken Sie beim Erstellen der Texte für Ihre Facebook-Präsenz aber nicht nur an die Suchmaschinen. In erster Linie sollen die Informationen für die Leser, also Ihre potentiellen Kunden, interessant sein.

 

7. Weitere Social Media Profile bei Facebook einbinden

Sollten Sie noch über weitere Social Media Profile wie zum Beispiel Twitter und Google + verfügen, können Sie diese bei Facebook ebenfalls auf ihrer Unternehmensseite einbinden. Geben Sie Twitter einfach in der Facebook-Suche ein und benutzen Sie die zugehörige Anwendung. So können Sie Ihre Tweets auf ihrem Facebook-Profil anzeigen lassen oder andere Social Media Profile verknüpfen.

 

8. Fans gewinnen und durch aktuelle Statusmeldungen informieren

Werden Facebook-Nutzer auf Ihre Unternehmensseite aufmerksam, können sie „Fans“ werden. Dazu klicken die Nutzer den „Gefällt mir-Button“ auf Ihrer Seite an. Die Fans werden ab sofort über alle Aktualisierungen Ihrer Seite von Facebook auf dem Laufenden gehalten, auch wenn sie diese nicht direkt besuchen. Um Fans zu gewinnen, laden Sie Geschäftspartner, Bekannte und Kunden auf Ihre Seite ein. Durch regelmäßige Aktualisierungen und Aktionen auf Ihrer Facebook-Seite machen Sie auf sich aufmerksam und können die Anzahl Ihrer Fans erhöhen, auch ist es möglich, Freunde Ihrer Facebook-Freunde auf Ihre Seite einzuladen.Sie können den „Gefällt mir-Button“ auch auf Ihrer Firmenwebsite oder unter Beiträgen auf Ihren Seiten einbinden. Facebook-Nutzer können so durch Klick darauf direkt Fans Ihrer Facebook-Seite werden.

Über die Statusmeldungen auf Ihrer Profilseite können Sie aktuelle Informationen wie Pressemitteilungen, Fachartikel oder Unternehmensinformationen liefern. Ihre Fans werden über jede neue Meldung informiert und bleiben über Ihr Unternehmen auf dem Laufenden, auch wenn sie Ihre Facebook-Seite nicht besuchen. Fans können diese Statusmeldungen mit ihren Freunden teilen, die Reichweite Ihrer Informationen wird automatisch erhöht, ein viraler Effekt entsteht. Der Erfolg ist, gemessen am minimalen finanziellen Aufwand, überproportional groß.

 

9. Veranstaltungen, Apps und Gewinnspiele

Neben der richtigen Content-Strategie ist die Cross-Promotion Ihrer Facebook Unternehmenswebseite ein wichtiger Erfolgsfaktor. Der Schlüssel zum erfolgreichen Facebook-Marketing besteht darin, Ihre Seite im Bewusstsein Ihrer Nutzer zu halten, indem Sie sie kontinuierlich aktualisieren und dabei stets das Interesse und die Bedürfnisse Ihrer Fans ansprechen. Optimal ist Content, der die Nutzer dazu veranlasst, zu kommentieren, auf den "Gefällt mir"-Button zu klicken und Inhalte zu teilen. Wenn ein Nutzer mit Ihrem Contentangebot - beispielsweise einer eigenen Produkt-App - interagiert, sehen seine Freunde das in Ihrem Newsfeed - und Ihre Reichweite wird erhöht. Aktuelle Informationen wie Veranstaltungskalender können hierbei ebenso als Anreiz-Instrument dienen wie beispielsweise ein Gewinnspiel. Suchmaschinen indizieren soziale Netzwerke wie Facebook, wodurch die Platzierung in den semantischen Suchergebnissen ebenfalls an Bedeutung gewinnt.

 

10. Fachkompetenz demonstrieren

Facebook lebt von der Kommunikation und dem Austausch untereinander. Fans stellen Kommentare und Fragen zu Ihren Beiträgen, Fotos und Videos bei Facebook ein. Reagieren Sie zeitnah darauf und treten Sie in einen Dialog mit Ihren Fans. Zeigen Sie Ihr Fachwissen durch Beiträge auch in anderen relevanten Gruppen oder Facebook-Seiten, so machen Sie auf sich aufmerksam und gewinnen weitere Fans.

Durch Nutzung von Social Media Plattformen wie Facebook, können Sie den Bekanntheitsgrad Ihrer Unternehmung oder eines Produktes erhöhen. Alleine in Deutschland nutzen 22,5 Millionen Menschen Facebook (Stand: Februar 2012, Quelle: allfacebook.de), die Tendenz ist steigend. Doch auch andere Social Networks wie Twitter und Google + verzeichnen einen steten Anstieg der Nutzerzahlen. Eine Unternehmens-Präsenz auf diesen Plattformen fördert nicht nur die Bindung von Bestandskunden, sie erreicht auch neue Interessenten durch die virale Verbreitung der Inhalte. Stetige Aktualisierungen und der Dialog mit Ihren Zielgruppen bauen ein modernes, glaubwürdiges Image auf und gestalten die Unternehmenskommunikation transparent.

 

Sprechen Sie uns an, gerne unterstützen wir Sie bei der Erstellung Ihres professionellen Facebook- Unternehmensauftrittes:

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14Dez/110

Social Media Marketing

Unter Social Media versteht man alle digitalen Plattformen in denen die Nutzer interaktiv den Inhalt der jeweiligen Seite beeinflussen und vorantreiben können (User Generated Content). Dadurch entfällt das Kommunikationsgefälle zwischen Sender und Empfänger. Die Kommunikation und die Interaktion stehen im Mittelpunkt von Social Media Plattformen. Im Gegensatz zu den Massenmedien wie Zeitung und Fernsehen ist hier der zeitnahe Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erlebnissen gewährleistet. Dem Nutzer ist es möglich, selbst Artikel unter Wikipedia zu erstellen oder eigene Videos, Fotos oder ähnliches zu veröffentlichen. Im Gegensatz zu den ursprünglichen Massenmedien (z.B Zeitungsartikel) kann man die veröffentlichten Beiträge in sozialen Netzwerken im Nachhinein verändern, ergänzen oder wieder entfernen.  Nach einer Studie von den Sozialforscher Haenlein kann man soziale Medien in 6 Kategorien einteilen: Kollektivprojekte (z.B. Wikipedia), Blogs und Mikroblogs (z.B. Twitter), Content Communities (z.B. YouTube), soziale Netzwerke (z.B. Google+, Facebook), MMORPGs (z.B. World of Warcraft), und soziale virtuelle Welten (z.B. Second Life).

Social Media Marketing – Der Nutzen für Ihr Unternehmen

Man unterscheidet zwischen dem internen und dem externen Gebrauch sozialer Medien.

Die interne Nutzung von sozialen Plattformen dient hauptsächlich der Kommunikation, der Zusammenarbeit und des Wissensmanagements innerhalb der Organisation. Gerade große Unternehmen können von von diesen Technologien profitieren, da sie global abrufbar und schnell für die Mitarbeiter verfügbar sind. Überdies haben Sie mit Social Media eine Möglichkeit gefunden, Ihre Mitarbeiter auf dem Laufenden zu halten und Ihnen die Chance zu geben, ihre Gedanken ungezwungen zum Ausdruck zu bringen.

In der externen Nutzung werden die Schwerpunkte im Bereich Marketing, Public Relations, Human Ressources, Forschung, Entwicklung und Vertrieb abgedeckt. Durch die extrene Nutzung von Social Media repräsentieren die Mitarbeiter das Unternehmen im World Wide Web. Da alles, was nach außen kommuniziert wird, auch auf das Unternehmen zurückfällt, gibt es Social Media Guidelines, die dem Mitarbeiter vorgeben, wie der Mitarbeiter in Sozialen Netzwerken agieren kann und soll, wenn er als erkennbarer Vertreter seines Unternehmens angemeldet ist. Diese Richtlinien betreffen alle Mitarbeiter, nicht nur die, die sich mit der Repräsentation des Unternehmens auseinandersetzen. Man sollte bedenken, dass argloses Handeln und fehlende Medienkompetenz dem Unternehmen nachhaltig schaden können, wenn z.B. ein Mitarbeiter Betriebsgeheimnisse ausplaudert oder offen im Netz von seinem Unternehmen ein schlechtes Bild vermittelt.

 

Vorteile für Ihr Unternehmen

Reichweite und Bekanntheitsgrad wird erhöht

Social Media erleichtern es einem Unternehmen global präsent zu sein. Um die Reichweite des Unternehmens und der Marketingkampagne nachhaltig auszubauen, bietet es sich an, in verschiedenen sozialen Plattformen präsent zu sein. Durch die Verwendung verschiedener sozialer Netzwerke erhöht sich die Möglichkeit mehrere demografische Usergruppen zu erreichen und anzusprechen und damit den Bekanntheitsgrad des Unternehmens oder des Produktes positiv zu beeinflussen.

Im direkten Dialog mit dem Kunden

Weil Social-Media-Werkzeuge für die Gemeinschaft zu geringen oder gar keinen Kosten zugänglich sind, kann man hier ohne viel Aufwand eine breite Masse ansprechen. Überdies wird den Usern die Möglichkeit geboten, mit dem Unternehmen in direkten Kontakt zu treten, wodurch Ihr Unternehmen authentisch und zugänglich wird. Der interessierte User kann unmittelbar und ohne Zeitverzug Kommentare auf der Facebook Fanpage hinterlassen, Fragen über den Twitter Account stellen, oder seiner Meinung auf Blogs und Themenseiten kundtun und damit nahe am Unternehmen. Und das kann ein großer Vorteil für ein Unternehmen sein, denn Nutzer sind hervorragende Multiplikatoren, Innovatoren und Early Adopter. Mit den richtigen Mitteln und Inhalten fördert man den Austausch in Social Media Anwendungen. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten – zu viel Offenheit ohne Social Media Know-How kann dem Unternehmen auch schaden.

Die Innovationen, welche Social Media mit sich bringen, versprechen Ihrem Unternehmen eine Unmenge an strategischem Potential. Es kann durchaus vorteilhaft sein, sich mit Sozialen Medien auseinander zu setzen und Zeit in den virtuellen Auftritt seines Unternehmens zu investieren. Nutzen Sie unser Know-How über SEO und Social Media Marketing Strategien für Ihr Unternehmen und kontaktieren Sie uns!

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23Sep/110

Digital Signage Speiseleitsystem in HDTV.

Die Speiseleit- und Informationssysteme der Firma MARTES NEW MEDIA zeichnen sich seit über 10 Jahren durch modernste Technik, hohe Skalierbarkeit und niedrige Betriebskosten aus. Ob für die Hochschulgastronomie in Mensen und Cafeterien, gastronomischen Großbetrieben und Kantinen – unsere Erfahrung mit digitalen Anzeigesysteme bieten Ihnen garantiert einen reibungslosen und sicheren Betrieb. Branchenerfahrung, intensive Entwicklungsarbeit, ständige Verbesserungen und die Anpassung an neue Umweltbedingungen sind für uns selbstverständlich. Die ausgereiften Digital Signage-Lösungen von MARTES NEW MEDIA sind bewährt im Einsatz.

YouTube Preview Image

Ob Studierende, Mitarbeiter, Kunden oder Schüler – Ihre Gäste erhalten schnell einen informativen und ansprechenden Überblick über das jeweilige Speiseangebot und werden optimal an die gewünschten Essensausgaben geleitet. Ein reibungsloser Durchlauf ist somit insbesondere zu den Stoßzeiten gewährleistet.

Das Erscheinungsbild der Speisekarte hinsichtlich Design, Farbgestaltung und Inhalt wird individuell an Ihre Bedürfnisse angepasst. Wir bieten für unsere Speiseleit- und Informationssysteme eine rundum Abwicklung und sorgen jederzeit für aktuellen Informationsfluss unter allen Beteiligten.Wir kümmern uns um alle Wünsche bei der Umsetzung Ihres Projekts: von der Beratung und Planung, über die Installation der Hardware und Software, bis zur laufenden technischen Betreuung und sogar der Vermarktung von Werbekunden und damit Refinanzierung Ihrer Investition! Unser professionelles Projektmanagement klärt die Anbindung an bestehende Netze vor Ort, prüft die vorhanden Infrastruktur in Ihrem Haus, führt die Korrespondenz mit allen Projektbeteiligten.

Speiseleitsystem an der Mensa der HS Pforzheim

Unsere Systeme in der Mensa an der Hochschule Karlsruhe, in der Mensa am KIT und in der Mensa an der Hochschule Pforzheim seit vielen Jahren im produktiven Einsatz: über 10.000 Gäste täglich werden darüber informiert und geleitet. Sprechen Sie uns an - wir freuen uns auf den Dialog mit Ihnen und stellen Ihnen gerne weitere Anwendungsmöglichkeiten vor!

23Sep/110

Visitenkarten drucken

Die gedruckte Visitenkarte dient dem Austausch von Koordinaten zwischen Geschäftspartnern. Sie repräsentiert eine Unternehmung und die Funktion seines Mitarbeiters in der Öffentlichkeit. Der erste Eindruck ist entscheidend.

Bereits im 17. Jahrhundert wurden Visitenkarten in Frankreich, Österreich und England fester Bestandteil der feinen Sitte. Besucher gaben damals die Visitenkarte an den Diener weiter, welcher sie anschließend dem Hausherren übergab. Dadurch erlangte sie ihren Namen „Besucherkarte“, abgeleitet vom lateinischen Begriff visitare, welcher zu Deutsch besuchen bedeutet. Knickmuster und Kürzel verrieten etwas über den Grund des Besuches oder die Stimmung des Anwesenden. Der Kürzel p.m., französisch für pour mémoire bedeutete zur Erinnerung, oder es wurde p.r., französisch für pour remercier verwendet, was die Bedeutung zum Dank hatte.

Durch die Kunst des Buchdrucks war es zu dieser Zeit möglich, verschiedene Formate der Visitenkarte herzustellen. Um 1780 wurden in Berlin erste Produktionen von Visitenkarten angeboten.

In England wurde aus der „Besucherkarte“ die sogenannte „Trading Card“, auch „Handelskarte“ genannt. Diese dienten als Stadtplan oder Landkarte um Ladengeschäfte zu erreichen, da es damals noch kein Hausnummernsystem gab. Die „Trading Card“ erlange damals einen höheren Stellenwert als die Zeitung, spielte vergleichsweise die selbe Rolle für den Verbraucher, wie heute das Internet.

Heutzutage werden mittlerweile rund 4,5 Billionen Visitenkarten im Jahr hergestellt. Sie werden in handlicher Scheckkartengröße hergestellt, was dem Maß 85 mm x 55 mm (EU) entspricht.

Folgende Informationen können auf einer Visitenkarte vorhanden sein: Firmenname, Firmenlogo, der eigene Name (Vor-und Nachname), Position in der Firma, Berufsbezeichnung, Telefonnummer, Mobiltelefon und Fax, Anschrift, E-Mail Adresse, Internetseite der Firma, evtl. Foto, Öffnungszeiten.

Auf der Rückseite findet sich somit Platz um beispielsweise Eigenwerbung zu platzieren. Heutzutage sind Visitenkarten in sämtlichen Farben und Designs, als auch Materialien verfügbar. Nicht immer muss es die herkömmliche Karte aus einem festen Papier oder der Kartonage sein, um Eigenwerbung zu projizieren. Ebenso bietet sich Kunststoff an, gefrostet (halbtransparent) oder kristallklar (volltransparent). Auch Visitenkarten aus Aluminium, Holz oder Gummi können ein wunderbarer Werbeträger sein. Firmen die mit diesen Werkstoffen arbeiten, können dadurch explizit ihr Baumaterial präsentieren. Die Wahl des Materials spielt in sofern eine Rolle, dass die Visitenkarte strapazierfähig und haltbar sein sollte. Ein weiteres wichtiges Kriterium für eine Visitenkarte stellt die Haptik dar. Auch hier wird eine Vielzahl an Möglichkeiten geboten, wie sich eine solche Karte anfühlen kann. Durch die moderne Lasertechnik ist es möglich in fast jeder beliebigen Form Stanzenformen erstellen zu lassen, welche ein Buchdrucker als Stanzwerkzeug verwenden kann um eine ganz individuelle Visitenkarte zu stanzen. Durch die Verwendung von Flockfasern, die aus Garn oder Fasern hergestellt werden (Baumwolle, Polyamid, Viskose), bietet es sich an, Visitenkarten zu beflocken um eine samtige Oberfläche in beliebiger Form und Farbe zu erhalten. Darüber hinaus lassen sich Visitenkarten prägen und perforieren. Karten die aus Kunststoff hergestellt werden, können sogar mit Duftnoten ausgestattet werden. Dafür gibt es die sogenannte Duftlack Veredelungen, die mikroverkapselte Aromastoffe enthalten. Durch leichtes reiben der Oberfläche können so die Duftstoffe freigesetzt werden.

Des weiteren gibt es die Form der elektronischen Visitenkarte, auch vCard genannt. Diese lässt sich in HTML-Seiten einbetten, als Anhang in einer E-Mail versenden oder als QR-Code mit einem Mobiltelefon und dazugehöriger Software lesen.

Das Design einer Visitenkarte richtet sich meistens nach dem Logo der jeweiligen Firma, da sie unmittelbar das Aushängeschild eines Unternehmens ist. Wichtig ist insbesondere, dass die Schrift gut leserlich ist, allerdings sollten alle wichtigen Informationen auf der Karte ihren Platz finden, ohne das diese zu überladen wirkt.

Auch web2print bietet eine tolle Möglichkeit für den Druck einer persönlichen Visitenkarte. Unter web2print werden online erzeugte Druckvorlagen verstanden. Der Anwender kann nun mit Hilfe seines Internet-Browsers auf eine Auswahl gestalteter Vorlagen zugreifen, welche im Anschluss mit Inhalten wie Personalien befüllt werden können. Textpassagen und Bildmotive können ebenso verändert werden. Sobald der Anwender seine Änderungen über eine Vorschau betrachtet hat, kann er bei Bedarf seine angepasste Druckvorlage direkt zur Druckweiterverarbeitung übermitteln. Nun werden die Vistenkarten in Karlsruhe gedruckt und anschliessend per Post direkt an den Auftraggeber versendet. Bei Interesse an einer web2print-Lösung bieten wir Ihnen gerne ein Produkt aus unserem Hause nach Ihren Bedürfnissen an. Ihr Ansprechpartner: Manuel Laufer, Telefon (0721) 2012 -120 | Sprechen Sie mich JETZT unverbindlich an und erhalten kostenlos ein Angebot nach Ihren Bedürfnissen.


8Jul/110

Plakatgestaltung

Plakate sind das älteste Mittel zur Außenwerbung. Im 16. Jahrhundert tauchte das Wort „Plakat“ erstmalig in den Niederlanden auf. Die Holländer hatten zu damaligen Zeiten während des Befreiungskampfes gegen die Spanier Flugblätter mit Kleber an Mauern und Häuserwände geklebt. Papierbögen dieser Art wurden früher „Plakatten“ genannt. In Frankreich wiederum wurden sie als „plaque“, was „Platte oder Täfelchen“ bedeutet, bezeichnet. Eine weitere Variante war „placard“, die Bedeutung für „Anschlag“. Bereits in vorchristlicher Zeit waren die ersten Vorläufer des Plakates zu finden. So wurden zum Beispiel im antiken Rom die Gesetzestexte auf Holztafeln an öffentlichen Plätzen angebracht. Auch behördliche Bekanntmachungen waren davon betroffen. Ebenso könnte man das von Martin Luther im Jahr 1517 an der Schlosskirche angebrachte Thesenpapier zum Ablasshandel als ein Plakat bezeichnen.

 

A.I.D.A

Für ein erfolgreiches Plakat sollte man das sogenannte A.I.D.A – Modell verfolgen. Dieses setzt sich wie folgt zusammen:

Attention (Aufmerksamkeit): Sinn und Zweck eines Werbeplakates besteht darin, die Aufmerksamkeit des Betrachters oder eines potentiellen Käufers zu wecken. Nicht immer stellt es sich als einfache Aufgabe heraus, da der Mensch tagtäglich mit einer großen Anzahl von Werbung konfrontiert wird. Kreative und ausgefallene Ideen als auch absolute Hingucker sind das A und O. Das Plakat soll Aufmerksamkeit erregen, allerdings sollten starke Kontraste vermieden werden.

Interest (Interesse): Der wichtigste Part eines Plakates ist, dass seine Botschaft beim Betrachter ankommt, seinen Blick eine Weile auf sich zieht und Interesse auslöst. Das Interesse ist der springende Punkt, bei dem der Betrachter beginnt sich Gedanken zu machen und sich mit der Botschaft oder dem Produkt zu beschäftigen.

Desire (Verlangen): Das Verlangen nach dem Produkt soll geweckt werden. Das kann auf emotionaler oder rationaler Basis geschehen. Der Betrachter bekommt Gründe genannt, warum er das beworbene Produkt kaufen soll. Dies könnten beispielsweise besondere Vorteile, wie ein günstiger Preis, technische Leistungsdaten oder besondere Features sein.

Action (Handlung): Hierbei soll die eigentliche Handlung, dass Bedürfnis zum Kauf des Produktes, ausgelöst werden. Die Werbung kann das beeinflussen, indem sie befristete Sonderangebote oder limitierte Auflagen anbietet. Ein ansprechendes Abbild des Produktes als auch Kontaktinformationen für einen Onlinekauf spielen hierbei eine Rolle.

 

KISS

Keep it short an simple. Das ist das Prinzip einer professionellen Werbebotschaft auf einem Plakat. Ein einfach verständlicher, kurzer Text, den das Auge schnell erfassen und verstehen kann. Je länger ein Wort ist, desto länger braucht der Verbraucher es zu erblicken und umso sperriger wirkt es. Die wesentliche Textbotschaft sollte ca. 5 Worte betragen. Das menschliche Auge benötigt in etwa 2 Sekunden Zeit diesen Text zu erfassen und zu verarbeiten.

 

Das moderne Bildplakat im Vergleich zu früher

Jahrzehnte lang war die Farblithographie der Standard in Sachen Plakatdruck. Nach dem 2ten Weltkrieg wurde er vom Siebdruck und Offsetdruck abgelöst. Zudem warben Plakate damals überwiegend für Tanzlokale und einzelne Verbrauchsartikel. Heute wird damit die ganze Welt der Waren angeboten sowie Dienstleistungen und politische Interessen. Die zu Anfang damalige überragende Position des Plakates als Werbemittel im Vergleich zu anderen Medien hat stetig an Bedeutung verloren. Gründe hierfür war die unaufhaltsame Weiterentwicklung der Presse, des Rundfunks, des Fernsehens und des Internets. Befragungen der Bevölkerung ergeben, dass plakative Werbung als weniger störend empfunden wird, als Fernsehwerbung mit der man zwangsläufig konfrontiert wird.

 

Der Ablauf einer Plakatgestaltung

Inhalte bestimmen: Sobald man weiß, was vermarktet oder verkauft werden soll, ist der wichtigste Schritt sich Gedanken über alle Bestandteile des Plakates zu machen. Welche Elemente müssen integriert werden? Das wohl wichtigste Element in einem Plakat stellt das eigentliche Produkt dar. Des weiteren sollte das Firmenlogo aufgeführt werden. Es ist wichtig sich Gedanken darüber zu machen was für ein Text oder Slogan verwendet werden soll und zu entscheiden, in welcher Schriftart dieser dargestellt wird. Auch die Farbe des Textes muss wohlbedacht gewählt werden, wobei diese mitunter von der Farbgebung des Plakates abhängig ist. Handelt es sich bei dem Plakat um eine Veranstaltung müssen zusätzlich die Termine und die Veranstaltungsorte angegeben werden. Handelt es sich beispielsweise um ein elektronisches Gerät, müssen Produktdaten, Preise und gegebenenfalls bei Sonderaktionen ein Datum der Auslaufzeit angegeben werden. Je nach Produkt, können die Informationen in einem Plakat stark variieren oder von einander abweichen, weshalb ein sorgfältiger Bedacht aller Inhalte und Informationen absolute Priorität aufweist. Ebenso sollte man beachten, ob das Plakat im Hochformat oder Querformat gestaltet wird. Oftmals ist es besser sich für das Hochformat zu entscheiden, da sie beispielsweise besser an Türen zu platzieren sind.

Gestaltungsideen: An nächster Stelle müssen alle Gestaltungsideen in Form von sogenannten Scribbles auf Papier festgehalten werden. Hierbei werden alle notwendigen Elemente und Informationen des Plakates in Form von einer Bleistiftzeichnung in verschiedenen Anordnungen und Variationen zu Papier gebracht. Ist das geschehen, werden alle Scribbles auf Ihre Funktionalität geprüft und sorgfältig in Augenschein genommen. Hat man sich für eine oder mehrere Varianten entschieden, können diese natürlich bei Bedarf ausgearbeitet und colouriert werden. Bei den möglichen Anordnungen der Elemente muss ebenso bedacht werden, dass Plakate in der Öffentlichkeit des öfteren von Autos, Müllcontainern oder Verkehrstafeln bedeckt werden. Schließlich sollte kein Logo oder keine wichtige Kernaussage verdeckt sein.

Die Umsetzung: Die Umsetzung der Scribbles erfolgt am Computer mit den dafür vorhergesehenen Gestaltungsprogrammen. Hier werden in einem angepassten Dokument alle Einstellungen so vorgenommen, wie sie auf dem Scribble zu sehen sind. Es soll vermieden werden, dass zu viele verschiedene Farben und Schriften in dem Plakat untergebracht werden. Farben gleichen Farbtons, oder Schriften der selben Schriftfamilie können durchaus verwendet werden, sofern es dezent gehalten ist und nicht übertrieben wirkt. Die gestalterischen Entscheidungen die zu treffen sind, sind abhängig von der Gesamterscheinung des Plakates und dem, was es dem Betrachter mitteilen möchte.

Die Prüfung: Bevor die Daten in den Druck gehen, ist der wichtigste Aspekt zum Abschluss des Projektes, die Prüfung des Plakates auf seine Tauglichkeit. Das Plakat muss in Originalgröße ausgedruckt und auf die Entfernung betrachtet werden. Oftmals sehen die Dinge bei der Arbeit am Computer in kleinerer Darstellung optisch passender aus, als im Großformat auf die Entfernung. Hierbei wird geprüft, ob der Schriftgrad groß genug ist und die Schrift gut leserlich. Die optimale Anordnung und Zusammengehörigkeit der einzelnen Elemente muss erneut überprüft werden. Die Größe des Produktes bzw.(die Auffälligkeit der Veranstaltung), somit also der Hauptbestandteil und die Werbebotschaft des Plakates muss in Relation zur Größe das Plakates im allgemeinen stehen. Somit sollte der Titel inklusive des Hauptmotivs mindestens 80 % der Fläche einnehmen. Das größte Plakat verliert seine Wirkung wenn nicht offensichtlich zu sehen ist, für was geworben wird, oder das Produkt neben den anderen Elementen untergeht.

 

Die Wahl der Schrift

Die Schrift ist ein wesentlicher Bestandteil eines Plakates und dem, was es aussagt. Die Aussage der Schrift sollte passend zu der Botschaft sein die das Plakat vermittelt. Es wäre beispielsweise unangebracht, auf einem Plakat das den neusten Computer anbietet, eine zarte feine Schnörkelschrift zu verwenden. Zudem wäre die Lesbarkeit eingeschränkt. Wirbt zum Beispiel ein Designer für Mode aus zarten und weichen Stoffen, wäre es unpassend eine dicke klobrige Schrift zu verwenden. Die Art der Schrift sollte nicht dem widersprechen was das Plakat darstellt. Gegensätze ziehen sich an, wobei hier im Vordergrund steht ein bündiges, aufeinander abgestimmtes und zusammengehöriges Erscheinungsbild zu schaffen. Die Größe der Schrift sollte mindestens 5 % der Plakathöhe betragen.

 

Die Auswahl der Farben

Ebenso die Wahl der Farben ist Produkt - bzw. Veranstaltungsabhängig. Wer für eine musikalische Veranstaltung werben möchte, die eine junge Zielgruppe anspricht, ausgeflippt und peppig ist, sollte es vermeiden eintönige und langweilig Farben zu verwenden. Eine Bank wiederum, die beispielsweise günstige Kredite anbietet, sollte kein kunterbuntes Farbenspiel wagen, da die Gefahr bestünde, den Eindruck von mangelnder Seriosität entstehen. Um ein Firmenlogo oder Text auffälliger zu gestalten wäre es ratsam unähnliche Farben zu nutzen. So könnte zum Beispiel ein Plakat das weitgehend in Blau gehalten ist eine Orangene Schrift nutzen um diese hervorzuheben. Ebenso können die Farben, bzw. auch Farbverläufe, die Blicke des Betrachters lenken.

 

Die Platzierung der Elemente

Der Blickfang eines Plakates ist das Element für das geworben wird. Es muss gut sichtbar und großflächig, am besten mittig auf der Fläche des Plakates zu sehen sein. Ist neben dem werbenden Produkt ein Gesicht auf dem Plakat vorhanden, sollte dieses unbedingt in räumlicher Nachbarschaft zum Artikel Verwendung finden. Andernfalls könnte es passieren, dass der Artikel unbewusst nicht richtig realisiert wird, da das Gesicht durch seine dominierende Rolle eine stark ablenkende Wirkung haben könnte.

 

Bildsprache

Ein Bild wirkt durch seine inhaltliche Absicht und seine formale Gestaltung auf den Betrachter. Sie wecken Gefühle und können zudem Spannungen oder Entspannungen auslösen, da sie auf das Unterbewusstsein eines Menschen wirken. Aufgabe ist es ein Motiv zu finden, das auf die mitzuteilende Aussage zugeschnitten ist. Bildsprache ist ein Kommunikationssystem ähnlich der gesprochenen Sprache. In dem Falle ist der Gestalter der „Sprechende“, der Betrachter der „Hörende“. Bilder können mehr Informationen und Emotionen vermitteln, als das auf knappem Platz mit Worten möglich wäre. Die Emotionen die ein Bild vermitteln müssen glaubwürdig sein. Ein „lächeln“ ist nicht gleich ein „glaubwürdiges lächeln“. Ein gekünsteltes Lachen ist nicht in der Lage die eigenen Gefühle anzusprechen. Bei der Plakatgestaltung muss das Motiv nicht zwingend im Einklang zu der Typografischen Aussage stehen. Es gibt auch die Möglichkeit einer „Antithese“. Ein Beispiel hierfür könnte ein überfülltes Warenregal sein, dass als Motiv gegen die Hungersnot in der Welt verwendet wird.

17Jun/110

SEO erfolgreich nutzen.

SEO – Search Engine Optimization – Suchmaschinenoptimierung

Die Suchmaschinenoptimierung ist eine Maßnahme, die dazu dient, dass Webseiten in einer Suchmaschine auf hohen Plätzen gelistet werden. Um die Website für die Suche in Suchmaschinen zu optimieren, gibt es einige Dinge die beachtet und umgesetzt werden müssen.

 

Content

Als Content bezeichnet man jede Form von Inhalt, die sich auf einer Website befindet. Alle dargestellten Medien wie Texte, Bilder und Videos stellen den Content einer Seite dar. Die Suchmaschine "Google" ist rein textbasierend, was bedeutet, dass Content für "Google" ausschließlich Text darstellt. Besitzt man eine Website, die vorrangig aus Bildern und Videos besteht ist zu beachten, dass dieser Content gut in Textform beschrieben wird, beispielsweise mit Bildbeschreibungen. Die Inhalte eines Contents müssen individuell und einzigartig sein um sich von der Masse abzuheben und Erfolg zu haben. Da Suchmaschinen keine Bilder interpretieren können, sind sie bei der Bewertung einer Website auf den Text angewiesen und machen ihn somit zum wichtigsten Element. Zudem ist zu beachten, dass verschiedene Wörter in einem Content verwendet werden. Hierbei ist es sinnvoll sich Gedanken darüber zu machen, nach welchen Begriffen die Nutzer von Suchmaschinen suchen könnten.

 

On-Page-Optimierung

Darunter verstehen wir alle Maßnahmen die an einer Website vorgenommen werden müssen um diese zu optimieren.

 

Duplicate Content

Duplicate Content bedeutet, dass mehrere Internetseiten nahezu den gleichen, oder schlimmstenfalls identischen Inhalt aufzeigen. Dies könnte möglicherweise ein nicht individuell gestalteter Nachrichtentext oder eine Artikelbeschreibung sein. So würde ein Nutzer von Suchmaschinen, je nach eingegebenem Begriff beispielsweise 10 Treffer in den Suchergebnissen dargestellt bekommen, die einen völlig gleichen Inhalt aufweisen. Dadurch zeigt sich die tatsächliche Notwendigkeit einzigartiger Texte, die dazu verhelfen in den Suchergebnissen besser zu ranken.

 

Optimale Struktur von URLs

Ein wichtiger SEO–Grundsatz ist, dass jeder einzelne Inhalt einer Seite auch nur unter exakt einer URL erreichbar ist. Durch Fehler an dieser Stelle, werden falsche URLs gecrawlt und in den Index der Suchmaschine aufgenommen. Dazu kommt, dass durch die Verankerung dieses fehlerhaften URL-Schemas im CMS (Content Management System = Inhaltsverwaltungssystem) auch alle anderen Artikel dupliziert werden. Das hat zur Folge, dass beispielsweise 100 richtige Artikel-URLs und weitere 100 Duplikate die den selbigen Inhalt bei anderer URL aufweisen, im "Google" Index aufgenommen werden. Eine weitere Ursache, durch die verschiedene URLs mit gleichem Inhalt produziert werden sind Trailing Slashes.

Im Grunde genommen tut es nicht zur Sache, ob sich ein solcher Slash am Ende einer URL befindet. Allerdings muss es vermieden werden, dass beide Varianten verlinkt werden. Ansonsten erkennen die Suchmaschinen erneut unterschiedliche URLs die in den Index aufgenommen werden. Um dem ganzen Abhilfe zu verschaffen ist es möglich, mit dem Statuscode 301 von Variante 1 auf Variante 2 weiterzuleiten.

 

Statuscode 301

Jede HTTP-Anfrage wird mit einem sogenannten HTTP-Statuscode vom Server beantwortet. Dieser teilt einem mit, ob die Anfrage erfolgreich war oder beispielsweise eine Umleitung stattfindet.

301 Moved Permanently
Die angeforderte Ressource steht ab sofort unter der im „Location“-Header-Feld angegebenen Adresse bereit. Die alte Adresse ist nicht länger gültig.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Statuscode)

 

Statuscode 404

404 Not Found
Die angeforderte Ressource wurde nicht gefunden. Dieser Statuscode kann ebenfalls verwendet werden, um eine Anfrage ohne näheren Grund abzuweisen. Links, welche auf solche Fehlerseiten verweisen, werden auch als "Tote Links" bezeichnet.
(Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Statuscode)

In dem Fall empfiehlt es sich, eine Benutzerfreundliche 404 Seite einzurichten. Diese könnte einen Link enthalten, die einen zur letzten funktionieren Seite zurück leitet oder die Startseite der Website aufruft. Zudem wäre es ratsam, dem Nutzer die Möglichkeit gewähren, eine solche fehlerhafte Seite zu melden.

 

Die Erstellung von URLs

URLs sollten nach ihrer Erstellung nicht mehr geändert werden. Grund dafür ist, dass bereits benutzte URLs von Suchmaschinen gespeichert wurden, verlinkt und von Benutzern gebookmarkt wurden. Durch die nachträgliche Änderung von URLs würde somit Traffic als auch die Popularität des Links verloren gehen. Ist es allerdings als irgendwelchen Gründen unumgänglich, eine URL zu ändern, sollte eine Weiterleitung von der alten auf die neue URL gewährleistet sein.

 

Die Optimierung von URLs

Wie bereits erwähnt, kann man unter jeder URL einen bestimmten Inhalt auf einer Website finden. Für diesen Inhalt wird jeweils ein Keyword oder eine Keyword-Kombination festgelegt, zu denen die URL in der Suchmaschine gefunden werden sollen. Somit könnte ein Online-Shop beispielsweise in ihrer Produktdetailseite den Namen des Produktes angeben. Zudem erweist es sich als sinnvoll, die sogenannten Long-Tail-Keywords einzusetzen.Allerdings sei hier zu beachten, dass die Länge des Titels auf 60 Zeichen begrenzt ist.

Der Nutzer der bereits eine Vorstellung von dem hat, was er erwerben möchte, wird seine Suche somit präziser gestalten und kommt so seinem potentiellen Anbieter näher. Long-Tail Anfragen haben jenen Vorteil, dass sie präzise verraten, was das Suchproblem des Nutzers ist. So hat man als Anbieter die Chance dieses Suchproblem zu bedienen.

 

Die Gestaltung von URLs

URLs sollten möglichst klar in Ihrer Aussage gestaltet werden. Wenn sie nach „blog martes“ googeln, würden sie aller Wahrscheinlichkeit nach eher auf

klicken, anstatt auf

Das Zeichen „?“ sollte nicht in einer URL stehen. Ein Nutzer wird sich URLs mit Variablen nie richtig merken können. Das liegt letztendlich daran, dass sie keinen Zusammenhang zum Inhalt herstellen können.

 

Trennzeichen in URLs

Um Keywords voneinander zu trennen, dürfen ausschließlich die Zeichen „/“ und „-“ benutzt werden. Nur in dieser Weise ist es der Suchmaschine möglich, die einzelnen Keywords zu erkennen. Ein häufiger Fehler ist, die Keywords mit einem „_“ zu trennen. Dieser Unterstrich wird von "Google" nicht als Trennzeichen gewertet, sondern als Buchstabe interpretiert, was zur Folge hat, dass einzelne Keywords nicht erkannt werden.

Sonderzeichen in URLs werden wie folgt ersetzt, um eine schöne, ansprechende URL zu erzeugen.

ß durch ss,
ä durch ae
ö durch oe
ü durch ue
è durch e
â durch a

Leerzeichen durch „-“, erstes und letztes Zeichen dürfen kein „-“ sein, mehrfache „-“ hintereinander sollen ebenfalls nicht vorkommen.

 

XML-Sitemap-Datei

Damit "Google" eine Internetseite besser crawlen kann, empfiehlt es sich, eine XML-Sitemap-Datei zu erstellen und diese bei Google Webmaster-Tools einzureichen. Eine XML-Sitemap-Datei besteht aus allen Links, zu allen Seiten der jeweiligen Website. So ist sichergestellt, dass die Suchmaschinen jede Seite einer Site finden kann. Zusätzlich ist es möglich eine Bilder-Sitemap-Datei zu erstellen, um "Google" mit mehr Informationen über die jeweiligen Bilder zu versorgen. Die Struktur dieser Datei ähnelt einer XML-Sitemap-Datei.

 

HTML-Sitemap-Datei

Eine HTML-Sitemap-Datei ist eine zusätzliche Seite auf einer Website, die alle auf der Website vorhandenen Links beinhaltet und somit die Struktur der Seite aufzeigt. Es erweist sich als sinnvoll die Links nach Themen oder Kategorien zu sortieren. Wenn ein Nutzer Probleme haben sollte, eine bestimmte Seite auf der Website zu finden, kann dieser die Sitemap Seite besuchen.

 

Meta-Descriptions

Der Meta-Tag Description zeigt bei Suchmaschinen im Allgemeinen eine Zusammenfassung darüber an, wovon eine Seite handelt bzw. was deren Inhalt ist. Er befindet sich unterhalb des Titels und sollte jeweils mit individuellen Beschreibungen, die sich auf 100-150 Zeichen beschränken, befüllt werden. "Google" kann diese Meta-Tag Description als Snippet (Ausschnitte der gefunden Seiten in den Suchergebnissen) für die Site benutzen, sofern "Google" nicht einen relevanten Textabschnitt der Site benutzt, die mit den jeweiligen Suchbegriffen des Nutzers übereinstimmen. Daher ist es zu empfehlen, immer Meta-Tag Descriptions zu erstellen, für den Fall, dass "Google" keinen guten Textabschnitt finden kann. Snippets haben eine große Bedeutung erlangt, da sie einen erheblichen Einfluss auf die Klickrate in den Suchergebnissen haben.

 

Alt-Tag

Dieser Tag sollte eine Beschreibung des angezeigten Bildes enthalten, falls ein Bild nicht dargestellt werden kann. Mögliche Ursache dafür könnte beispielsweise ein Screenreader sein. Dabei handelt es sich um eine Software die zur Sprachausgabe der Bildschirminformationen dient oder auch zur Ausgabe von Blindenschrift. Ebenso betrifft dies Nutzer, die das automatische laden von Bilddateien deaktiviert haben. Für die Suchmaschinenoptimierung spielt das eine ebenso große Rolle, denn wie bereits oben erwähnt, können diese nur Daten in Form von Text erfassen. In diesem Fall wäre das der sogenannte Alt-Tag.

 

Bekämpfung von Spam

Betroffen hiervon sind beispielsweise Seiten mit Foren, Gästebüchern oder Seiten die einen Blog enthalten, indem Nutzer ihre Kommentare oder Anregungen hinterlassen können. Nicht selten kommt es vor, dass sie zu eigenen Werbezwecken einen Link von der eigenen Website posten, die natürlich nicht immer seriös ist. Diese Links könnten die eigene Reputation auf jene Seite übertragen, was nicht immer gewünscht ist. Abhilfe wird verschafft, indem man innerhalb des Anchor-Tags rel=“nofollow“ hinzufügt. Somit ist gewährleistet, dass die verdiente Reputation nicht an Spamsites weitergegeben wird. Mit Reputation wird der Ruf einer Gruppe oder Organisation bezeichnet.

 

Falsche Orthografische Schreibweise

Durch schnelles Tippen auf der Tastatur, passiert es häufig das in den jeweiligen Suchleisten die Worte unabsichtlich falsch geschrieben werden. Obwohl von "Google" eine Meldung mit „Meinten Sie...“ erscheint, werden dennoch einige Trefferseiten aufgeführt. Zum einen, da Webseitenbetreiber versehentlich selbst diese falsche Schreibweise angewendet haben. Eine weitere Möglichkeit der Optimierung wäre es, in seiner Website eine eigene separate Seite einzubinden, in der diese oft versehentlich falsch geschriebenen Worte gelistet sind.

6Jun/110

Wahrnehmung und Wirkung von Formen

Der Vorgang des Wahrnehmens

Der Wahrnehmungsprozess unseres Gehirns wird in die drei Stufen Empfinden, Organisieren und Einordnen unterteilt. In der ersten Phase erhalten wir das Abbild eines Objektes auf unserer Netzhaut. Im zweiten Schritt wird das gesehene organisiert, was bedeutet, dass es zu einer festen Form zusammengesetzt wird. In der dritten Phase bekommt dieser Sinneseindruck eine Bedeutung und wird kategorisiert. So können wir letztendlich unterscheiden, ob das gesehene eine „Wabe“ oder einen „Menschen“ darstellt.

 

Symbolik und Assoziation

Wie auch bei der Wirkung von Farben, verbinden wir eine Reihe von Empfindungen, Stimmungen und Erinnerungen bei der Wahrnehmung von Formen. Die Abbildung einer Spritze erinnert uns an Situationen, in denen wir selbst einmal gestochen wurden und nur wenige verbinden das mit positiven Eigenschaften. Die Abbildung von einem Strand lässt uns beispielsweise an unseren letzten Urlaub zurückdenken und Entspannung aufkommen. Auch einfache Grundformen rufen in uns verschiedene Assoziationen hervor.

Der Kreis, der weder einen eindeutigen Anfang noch ein Ende darstellt, wird oft mit der Unendlichkeit und Sicherheit in Verbindung gebracht. Seine runde und geschmeidige Form wird als weiblich und weich angesehen. Der Kreis symbolisiert die Erde und die Sonne, ist ein Zeichen der Wiedergeburt und vermittelt Geborgenheit, indem man sich beispielsweise „im Kreise von Freunden“ trifft.

Das Quadrat wird im Gegensatz zum Kreis mit Männlichkeit verbunden, da es Stabilität, Sicherheit und durch die kantige Erscheinung absolute Geometrie darstellt. Auch in seiner kleinsten Form dem Pixel, lassen sich aus Quadraten digitale Bilder zusammensetzen. In der Gestaltung ist das Quadrat ein Grundbaustein und wirkt ordnungsgebend.

Die Raute wirkt dynamisch allerdings auch instabil. Diese Wirkung lässt sich darauf zurückführen, dass unsere Erfahrung uns lehrte, dass Objekte die auf einer Spitze stehen niemals lange stabil bleiben können. Durch diesen Aspekt wiederum, erregt die Raute ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit, beispielsweise als Verkehrszeichen in einer Vorfahrtsstrasse.

Das Dreieck wird mit Eigenschaften wie Dynamik, Spannung und etwas geheimnisvollem in Verbindung gebracht. Ein Dreieck mit nach oben zeigender Spitze erzeugt Aufmerksamkeit. Ebenso wird das Dreieck gerne als Richtungspfeil genutzt.

 

Gestaltungsgesetze der Wahrnehmung

Gesetz der Nähe: Dieses Gesetz besagt, dass Elemente die nah zueinander dargestellt sind, von uns als zusammengehörig wahrgenommen werden.

Gesetz der Kontinuität: Objekte die einer gemeinsamen Linie folgen, sei sie gebogen oder gerade, vermitteln ebenso eine Zusammengehörigkeit. Ausschlaggebend dafür ist, dass wir eine Gleichmäßigkeit  in einem Rhythmus, oder in den Abständen von Linien zueinander wahrnehmen.

Gesetz der Geschlossenheit: Unsere Wahrnehmung ist darauf ausgerichtet, in allem was wir sehen, Zusammenhänge zu entdecken. Einzelne Elemente werden zuerst als geschlossenes Ganzes wahrgenommen, da unser Gehirn vorhandene Lücken in den Elementen durch Erfahrungswerte ergänzt um die Form zu komplettieren.

Gesetz der Gleichheit: Objekte die die selbe Größe, Farbe oder die gleiche Form haben, werden ebenso als zusammengehörig empfunden. Das Gesetz der Gleichheit funktioniert am besten bei gleicher Farbe.

Gesetz der Prägnanz: Unser Gehirn zerlegt wahrgenommene Objekte durch klare Merkmale in möglichst einfache Strukturen.

Durch das Gesetz der Prägnanz können wir in der oberen Figur fünf einander überlappende Quadrate erkennen. Die Farben zeigen in der unteren Figur jedoch nur vier Quadrate (drei kleine und ein großes), drei Rechtecke und ein L-förmiges Sechseck.

Gesetz der Symmetrie: Elemente oder Objekte, die in Symmetrie zueinander stehen, werden eher von uns als zusammengehörig wahrgenommen, als Elemente, die ohne Strukturen angeordnet sind.

 

Interferenzeffekte

Dies ist ein Effekt, bei dem sich zwei Aussagen in einer Darstellung widersprechen, was beim Betrachter zu Irritation führt. In einer Werbung die Aufmerksamkeit erregen möchte, kann man solche Irritationen bewusst hervorrufen. Bei der Vermittlung von Inhalten, wie beispielsweise im Kommunikationsdesign, sollte es vermieden werden.

 

Elemente und ihre Wirkung in der Gestaltung

Der Punkt stellt die kleinste grafische Einheit dar. Werden eine Vielzahl an Punkten aneinander gereiht, dann erscheinen sie bei einem gewissen Betrachtungsabstand als Fläche. All das, was von uns als Punkt wahrgenommen oder bezeichnet wird, ist in der Realität eine relativ kleine Fläche. Ausschlaggebend dafür, ob wir einen Punkt als Punkt oder Fläche wahrnehmen, ist letztendlich die Grundfläche oder der Hintergrund, auf dem das Objekt zu sehen ist.

In der Gestaltung bietet ein hervorstechender Punkt unserem Auge einen Fixpunkt, der unseren Blick einfängt und dem Auge Orientierung und Halt gibt. Mehrere Punkte die in einer Beziehung zueinander stehen können das Auge leiten und führen.

Die Linie führt das Auge eines Betrachters. Handelt es sich dabei um eine filigrane Linie, vermittelt sie das Gefühl von Leichtigkeit. Eine dicke Linie, die an einen Balken erinnern lässt, stellt schwere dar. Doch nicht nur die Stärke einer Linie hat Einfluss auf den emotionalen Ausdruck, sondern auch die Richtung in der sie verläuft.

Horizontale Linien geben ein Gefühl von Freiheit und Weite, was darauf zurückzuführen ist, dass diese die elementarste Linie in unserer Umwelterfahrung ist.

Die Grundtendenz der senkrechten Linie ist das Bremsende und das Trennende. So werden in der Gestaltung senkrechte Linien eingesetzt um beispielsweise Textspalten eindeutig voneinander zu trennen. Beide Arten von Linien vermitteln keinen Eindruck von Bewegung sondern statische Ruhe.

Geneigte und diagonale Linien hingegen werden als dynamisch bezeichnet, auf geneigten Linien geraten die Dinge in Bewegung. Unsere Empfindung von Bewegungen in Bildern oder Layouts, ist stark von unserer Leserichtung geprägt. Die meisten von uns werden eine Linie, die oben links beginnt und unten rechts endet, als abfallende Linie interpretieren.

 

Optische Täuschung

Die menschliche Wahrnehmung neigt dazu, Flächen die angeschnitten sind, zu ganzen Formen zu ergänzen. Somit werden oft Dinge wahrgenommen, die in der Realität nicht abgebildet sind. Die Wahrnehmung gewisser Elemente hängt von unserem Gehirn ab und wie es erfasste Informationen verarbeitet. Da unser Gehirn sich ähnliche Objekte merkt und einordnet, versucht es Verbindungen zu erstellen und ein räumliches Bild daraus zu konstruieren. Die Erinnerung spielt dabei eine große Rolle, da wir lernen, ähnliche Gegenstände in Verbindung zu bringen und dadurch erkennen, was wir eigentlich sehen.

 

Statik und Dynamik

Wenn in einem Bild oder einem Layout keine Bewegung angedeutet wird, spricht man von statischer Wirkung. Sobald ein gleichmäßiger und völlig ausgewogener Eindruck entsteht, kann man dies als statisch bezeichnen.

 

Visuelles Gleichgewicht

Um einen harmonischen Gesamteindruck in einem Layout zu erzielen, spielt die Gewichtung der einzelnen Elemente eine ausschlaggebende Rolle. Größere Elemente wirken schwerer als kleinere. Dunkle Objekte wirken ebenso schwerer als helle. Setzt man bewusst Schwerpunkte in der Gestaltung ein, verleiht es dem Gesamtbild Lebendigkeit. Gewichtung und Schwerpunkte sollten so gesetzt werden, dass Ordnung im Layout vorhanden ist und es nicht beliebig aufgeteilt scheint.

Das kleine dunkle Objekt und das helle größere können sich die Waage halten, das gelbe Objekt mit dem hellen Tonwert in Verbindung mit einem blauen dunklen Tonwert stellt kein Gleichgewicht dar.

 

Perspektive

Die Wahrnehmung des Menschen ist so ausgelegt, dass sie oft aus zweidimensionalen Darstellungen, dreidimensionale Tiefe konstruiert. Da ein Blatt Papier keine Tiefe hat, gibt es keine Perspektiven darauf, es handelt sich um eine reine Illusion.

Die Abbildung der übereinanderliegenden weißen Waben, lässt durch das Gesetz der Geschlossenheit den Eindruck von Tiefe entstehen.

Die daneben liegenden Waben zeigen das selbe Abbild in unterschiedlichen Tonwerten, wodurch der räumliche Eindruck unterstrichen wird. Das kräftige Grau wird als nah, dass blasse Grau als fern empfunden.

Die räumliche Wirkung wird ebenso von Farben beeinflusst. Während das kräftige Rot im Vordergrund steht, vermittelt Blau den Eindruck von Ferne.

 

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Kontaktieren Sie uns kostenfrei und unverbindlich unter Telefon (0721) 2012 -120.